Hafenanlagen und Hafenviertel

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen liegt direkt am Meer und verfügt über mehrere Häfen. Der Nyhavn, also der Neue Hafen, ist in einem ehemaligen Rotlichtviertel entstanden und mittlerweile zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. In diesem malerischen Viertel gibt es viele nette Bars und Restaurants, im Hafenbecken kann man zahlreiche restaurierte, alte Segelboote bewundern. Beliebt sind vor allem die Rundfahrten durch die Kanäle und Häfen der Stadt, die hier im Nyhavn starten. Auf diese Weise kann man die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erkunden, und viele Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus betrachten. Der "Neue Hafen" ist jedoch gar nicht so neu, denn er ist der älteste Hafen der Stadt, denn er stammt aus dem 17. Jahrhundert. Viele der bunten Häuser haben noch einen Giebel mit dem berühmten, alten Lastenkran. In einem der Häuser wohnte der weltberühmte Schriftsteller Hans Christian Andersen.

Wenn man weiter am Kanal entlangläuft, erreicht man das berühmteste Wahrzeichen von Kopenhagen an der Hafenpromenade vom Langelinie Pier. Die kleine Meerjungfrau ist zwar nur 1,25 Meter groß, ist aber dennoch ein großer Touristenmagnet. Die Bronzestatue aus dem Jahr 1913 wurde im Laufe der Zeit bereits mehrmals beschädigt und verunstaltet. Eigentlich ist die komplette Innenstadt Kopenhagens von mehreren Häfen umgeben. Von hier aus fahren täglich mehrere Fähren nach Schweden, Norwegen, Deutschland, Russland, Holland, England und Polen. Der Hafen von Kopenhagen ist auch der größte in Nordeuropa, wenn es um Kreuzfahrten geht, denn hier legen jedes Jahr etwa 300 Kreuzfahrtschiffe an.

Die Hafenanlage von Kopenhagen ist sehr weitläufig, da sie in mehrere Häfen unterteilt ist. Man sollte sich also ruhig einen ganzen Tag Zeit nehmen, um das Kopenhagener Hafengebiet zu erkunden. Hier gibt es viele schöne Ecken und eine Menge unterschiedliche Schiffe zu sehen.