Kirchen

In der dänischen Metropole Kopenhagen gibt es unzählige Kirchen aus unterschiedlichen Epochen und in verschiedenen Baustilen. Die Sankt Petri Kirke stammt aus dem Jahr 1586 und ist somit das älteste sakrale Bauwerk der Stadt. Östlich davon befindet sich die Vor Frue Kirke, die Liebfrauenkirche, im Jahr 1829 im klassizistischen Stil fertiggestellt. Die Trinitatis Kirke gehört zu einem ganzen Komplex, zu dem auch die ehemalige Universitätsbibliothek und der Runde Turm gehören. Das ursprüngliche Gebäude wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von Christian IV errichten lassen, musste jedoch im 18. Jahrhundert neu aufgebaut werden, da das Feuer von 1728 die Kirche zerstört hatte. Im Stadtteil Christianshavn findet man die Erlöserkirche, auf dänisch Vor Frelsers Kirke. Sie wurde zwischen 1602 und 1692 im Barockstil errichtet und hat mit einem 93 Meter hohen Kirchturm den zweithöchsten Turm der dänischen Hauptsstadt. Den Turm kann man über eine Wendeltreppe besteigen, die im Jahr 1752 dem Gebäude hinzugefügt wurde.

Ein weiterer wichtiger Sakralbau der Metropole ist die so genannte Marmorkirche, die eigentlich Frederikskirken heißt. Die Bauphase begann im Jahr 1740, doch aus Geldmangel konnte das Bauwerk erst im Jahr 1894 fertiggestellt werden. Die Marmorkirche befindet sich direkt beim Schloss Amalienborg und verfügt über eine der größten Kuppeln Europas, die nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom geschaffen wurde. Sie hat eine Höhe von 45 Metern und ist mit wunderschönen Fresken verziert. Im Innern der Kirche findet man viele Denkmäler von wichtigen Persönlichkeiten der Kirchengeschichte, wie Martin Luther oder Moses.

Im Stadtteil Bispebjerg befindet sich eine weitere sehenswerte Kirche, nämlich die im expressionistischen Stil errichtete Grundtvigskirke. Die Kirche ist wegen ihres außergewöhnlichen Baustils, mit vielen neogotischen Elementen, eine besondere Attraktion. Der Grundstein wurde bereits im Jahr 1921 gelegt, das Bauwerk konnte jedoch erst im Jahr 1940 fertiggestellt werden.