Öresund Brücke

Die Öresundbrücke zählt zu den größten technischen Bauwerken der Welt und wurde im Jahr 2000, nach einer Bauzeit von fünf Jahren, für den Verkehr geöffnet. Sie bildet eine neue Verbindungsstrecke zwischen Dänemark und Schweden und verläuft von Kopenhagen nach Malmö. Somit muss man für die Überfahrt nicht mehr auf eine Fähre warten, sondern kann nach dem Entrichten einer Mautgebühr gleich in Richtung Schweden losfahren. Die Brückenkonstruktion hat eine Länge von insgesamt 16 Kilometern und eine Höhe von 68 Metern, und umfasst auch eine Eisenbahnstrecke. Im Prinzip besteht die Öresundbrücke aus drei einzelnen Teilen, die miteinander verbunden wurden. Sie besteht aus einem 4.050 Meter langen Tunnel, einer 7.845 Meter langen Brücken und einer künstlichen, 4.055 Meter langen Insel. Die Brücke besteht aus zwei Ebenen: auf der oberen Ebene verlaufen vier Fahrspuren und zwei Standspuren, auf der unteren Ebene stehen zwei Gleise für den Bahnverkehr zur Verfügung.

Von Kopenhagen aus fährt man erst durch den Unterwassertunnel, welcher notwendig war, um den Flugverkehr des Kopenhagener Flughafens nicht zu behindern. Anschließend erreicht man die künstliche Insel, welche den Namen Peberholm erhielt, und erreicht erst dann die eigentliche Brückenkonstruktion, welche bis nach Malmö führt. Auf diese Weise können Besucher von Kopenhagen auch einen kleinen Abstecher nach Schweden machen, was die Reise natürlich noch attraktiver macht. Das Kernstück, und mittlerweile auch fast schon ein skandinavisches Wahrzeichen, ist der 1.092 Meter lange Abschnitt der Hochbrücke, eine so genannte Schrägkabelbrücke, mit 204 Meter hohen Pylonen. Eine einfache Überfahrt mit dem PKW von Kopenhagen nach Malmö kostet momentan 31 Euro.

Wenn die Überfahrt über die Öresundbrücke bereits vorab gebucht wird, erhält man gegen eine Kaution von 30 Euro einen speziellen Sender, mit dem man auch die automatischen Fahrspuren benutzen kann. Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis und keine Verluste durch einen schlechten Wechselkurs.