Schloss Christiansborg
Das Schloss Christiansborg befindet sich im Zentrum von Kopenhagen und war lange Zeit Hauptwohnsitz der dänischen Monarchen. Es wurde jedoch immer wieder durch Brände zerstört, so dass die Königsfamilie im Jahr 1794 endgültig ihren Wohnsitz ins Schloss Amalienborg verlegte. Bereits im 12. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Burg, im Jahr 1736 entstand dann das erste Schloss Christiansborg. Im Jahr 1794 wurde das Schloss dann durch einen großen Brand zerstört, Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss dann wieder aufgebaut. Auch dieses Schloss fiel 1884 einem Brand zum Opfer, so dass im Jahr 1907 erneut mit dem Aufbau des Schlosses begonnen wurde. Das dritte Schloss wurde auf den Grundmauern der bisherigen Schlösser im Stil des Neobarocks erbaut und dient seit dem Jahr 1918 als Sitz des dänischen Parlamentes. Außerdem beherbergt das Gebäuden den obersten Gerichtshof und das dänische Außenministerium.
Schloss Christiansborg kann heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden, dabei kann man sowohl einen Blick in das Parlament als auch in die königlichen Empfangsräume werfen. Besonders beeindruckend sind dabei der ehemalige Thronsaal und der Rittersaal, der 40 Meter lang ist. Von außen beeindruckt vor allem der 90 Meter hohe Turm, die Fassade des Bauwerkes besteht aus Bornholmer Granit. Vor dem Schloss ist ein Reiterstandbild zu sehen, welches Frederik VII darstellt.
Die ursprüngliche Schlosskirche im Stil des Klassizismus stammte aus dem Jahr 1826, sie wurde beim Brand im Jahr 1884 als einziges Gebäude nicht zerstört. Leider wurde sie dann im Jahr 1992 durch einen Brand verwüstet, wurde jedoch inzwischen wieder aufgebaut und aufwändig restauriert.
