Schloss Rosenborg

Da Schloss Rosenborg in Kopenhagen befindet sich im Stadtzentrum und wurde in mehreren Etappen errichtet. König Christian IV ließ im Jahr 1607 einen Garten mit einem zweistöckigen Sommerhaus realisieren. Dieses Gebäude kann man heute noch auf dem Gelände des Schlosses sehen. Im Jahr 1613 begann man dann mit der Errichtung des Nordflügels, der dann zwischen 1616 und 1624 durch ein drittes Stockwerk und mehrere Türme ergänzt wurde. Nach der Fertigstellung erhielt das Gebäude im Renaissance-Stil dann auch seinen endgültigen Namen.

Im Jahr 1634 wurde dann auf der Ostseite noch ein Turm errichtet, so dass das Schloss Rosenborg dann endgültig fertiggestellt war. Bis zum Jahr 1710 diente das Schloß als königliche Residenz, seit dem Jahr 1838 wird das Gebäude als Museum genutzt und beherbergt unter anderem die dänischen Kronjuwelen. Rund um das Schloss wurde ein wunderschöner Park angelegt, der den Einwohnern von Kopenhagen als Ruheoase dient. Im Sommer werden die Grünflächen zum Sonnen oder zum Picknicken benutzt. Es ist die älteste Parkanlage in der dänischen Hauptstadt. Im Rahmen einer Führung kann Schloss Rosenborg besichtigt werden, wobei vor allem der Thronsaal sehr sehenswert ist. Das schlanke, verspielte Gebäude wirkt fast wie ein Märchenschloss aus vergangenen Zeiten, umgeben von einem Wassergraben.

Direkt neben dem Schloss befinden sich die Kasernen der königlich-dänischen Leibgarde. Wenn sich die Königin im Schloss Amalienborg aufhält, marschieren die Soldaten um 11.30 Uhr am Schloss Rosenborg los, um pünktlich um 12 Uhr die Wachablösung am Schloss Amalienborg durchzuführen. Es ist immer eine große Attraktion für Touristen, wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren.