Viertel und Gegenden

Schöne Viertel und Gegenden in Kopenhagen Kopenhagen ist für viele die schönste Stadt Dänemarks, und einige Viertel und Bezirke der Metropole sollten in keinem Reiseprogramm fehlen. Im 19. Jahrhundert entstanden außerhalb des Stadtgebietes zahlreiche Brückenviertel, in denen hauptsächlich Arbeiter lebten. Die Stadtteile Vesterbro und Nörrebro wurden in den 70er Jahren saniert und sind seither vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. In Nörrebro ist das Leben ziemlich bunt durch viele verschiedene Kulturen, mit zahlreichen Restaurants und Geschäften. Obwohl Vesterbro häufig als Rotlichtviertel bezeichnet wird, hat es auch eine ganz andere Seite, nämlich preiswerte Geschäfte und schöne Cafés. In den früheren Schlachterhallen, den Öksnehallen, wird heutzutage moderne Kunst präsentiert.

Österbro ist ein etwas nobleres Brückenviertel mit teuren Restaurants und edlen Boutiquen. Hier stehen viele Villen aus dem 20. Jahrhundert, und auch die Grünanlagen des Faelledparken machen das Viertel zu einem beliebten Wohngebiet der besser betuchten Gesellschaft. Christiania ist eine Kommune im Stadtteil Christianshavn, welche sich selbst verwaltet. Sie entstand durch die Hausbesetzerszene in den 70er Jahren und präsentiert eine ganz besondere Form der Wohngemeinschaft. Bei einem Gang durch den Stadtteil Christianshavn fühlt man sich fast wie in einer Grachtenstadt, da dieses Gebiet von vielen Kanälen durchzogen wird. Hier kann man wunderbar schlendern, und alte Gebäude bewundern.

Der privilegierteste Stadtteil der dänischen Hauptstadt ist Frederiksberg, denn hier wohnen vor allem reiche Leute. Der Stadtteil ist deshalb von vielen Villen geprägt mit dem Frederiksberg Have als Zentrum. In dieser Parkanlage, inmitten von künstlich angelegten Gewässern, ist vor allem am Wochenende viel los, da die Kopenhagener hier gerne ihre Freizeit verbringen. Im Stadtteil Frederiksstaden gibt es viele Antiquitätengeschäfte und edle Einrichtungsläden. Das bunteste und lebendigste Viertel in der Innenstadt ist sicher das Latinerquarteret, welches früher vor allem ein Studentenviertel war. Heute findet man hier viele Second-Hand-Läden, Restaurants, Buchhandlungen, Antiquitätenhändler und Kneipen. Im Viertel Nyboder kann man noch einige Häuser aus dem 17. Jahrhundert sehen, in einem Museum werden die Wohnverhältnisse einer Familie um 1900 präsentiert.